Der KITA-Projektansatz
Im Sommer 2003 bot der Verein erstmals eine Sprachfördergruppe für Vorschulkinder ab dem 4. Lebensjahr an. In einem kurzen Zeitraum steigerte sich die Nachfrage so stark, dass weitere Sprachfördergruppen gebildet wurden. Seither wurden immer öfter Anfragen nach Kindergartenplätzen mit Sprachförder- und Integrationsschwerpunkt an uns gerichtet. Außerdem konnten wir beobachten, dass manche Kinder sehr große Defizite in diesem Bereich haben, so dass die Heranführung an die deutsche Sprache und Kultur im Vorschulalter oft viel zu spät kommt und es schwer realisierbar ist, diese Defizite während einer solchen kurzen Zeit (einmal in der Woche) zu bewältigen. Diese Beobachtungen leiteten uns zu dem Gedanken, eine Kindergatesstätte zu eröffnen.
Wir möchten die Zusammenarbeit und das gleichberechtigte Zusammenleben verschiedener Nationen unter einem Dach symbolisieren. Um diesen Wunsch zu verwirklichen, streben wir eine Belegung von jeweils 50% deutschen und deutschen Kindern nicht-deutscher Herkunft an. Bei der Besetzung des pädagogischen Personals wird diese Verteilung ebenfalls angestrebt. Die Gestaltung des Zusammenlebens mit dem mehrsprachigen Team hat für die Kinder Vorbildfunktion für unsere interkulturelle Gesellschaft.












